Rabatt-Karten-Systeme sind out -lieber vor Ort im Geschäft…

Man bekommt 1-3 % Rabatt vom Gesamteinkaufspreis als Punkte auf die Rabatt-Karte gut geschrieben: 1.000 Punkte = 10 Euro. Wenn man von 1% ausgeht, dann muss man also für 1.000 Euro einkaufen um 1.000 Punkte zu bekommen.

Aber, die Punkte verfallen auch wieder. Und das ist eine Frechheit bei einem so niedrigen Rabattniveau und der geringen Auswahl an kleinen Prämien in der Kategorie unter 500 Punkte. Auch weil die Prämien überteuert angeboten werden.

Hinzu kommt, dass beim Versuch, die Punkte einzulösen, unendlich viele Fallstricke auf den Konsumenten und Kartennutzer warten. Beispielsweise erhält man scheinbar für nur 200 Punkte einen Kaffeautomaten. Bei näherer Betrachtung des vermeintlichen Angebotes  ist plötzlich die Rede von nur 5 Personen, die per Losverfahren den Kaffeeautomaten zu diesen Konditionen erhalten.

Rubriken wie Deals, Joker oder eCoupons zeigen schließlich, dass diese Art einen Rabatt zu bekommen, viel zu aufwendig ist. Es wird ein riesen Alarm um Nichts gemacht. Verbraucher sollten deshalb einfach vor Ort im Geschäft nach Produkten und Dienstleistungen mit einem gutem Preis-/Leistungsverhältniss Ausschau halten.

Offensichtlich geht es bei dem Gesamtkonzept der Rabatt-Kartenanbieter um eine Art Verwirrung des Konsumenten: er soll ja nicht mitkriegen, dass sich der ganze Aufwand für ihn nicht wirklich lohnt, sondern ihm nur Zeit nimmt und ausschließlich den Daten-Haien und Marketing-Maschinerien nutzt. Google/Facebook & Co´s lassen grüßen. Das i-Tüpfelchen bei Payback ist die Integration der Post mit Zeitungsabo-Angeboten, um zusätzlich Adressmaterial zu sammeln.

Service nicht gut!

Business Netzwerk Treffen

Wir waren heute Morgen auf einem Unternehmertreffen. Um 8:00 Uhr hatten wir uns alle eingefunden zum Motto „Der Kaffe ist fertig“. Beworben wurde das Treffen mit „Anders sein“ und „Emotionales Verkaufen“.

Die Unternehmer waren alle pünktlich und warteten auf den Kaffee, denn der war nicht fertig. Jeder  musste einzeln um einen Kaffee bitten. Viele blieben ohne Kaffee. Die Teilnehmer waren emotional am Boden.

MERKE: Erwartungen der Kunden müssen erfüllt werden. Die Enttäuschung ist umso größer, je banaler der Kundenwunsch ist. Kunden wollen nicht immer begeistert werden, erwarten aber ganz natürlich, dass das Versprechen in einer Einladung beispielsweise erfüllt wird.

Vielleicht war aber ja die Einladung anders gemeint, denn „Anders sein“ kann ja bedeutend, das das Motto „Der Kaffee ist fertig“ nicht heißt, dass der Kaffee fertig ist, sondern „Anders…“ .

Autor: Trainer für “Das Normale, das den Kunden zufriedenstellt und nicht enttäuscht!”

Hotel oder Handwerker-Unterkunft

Welche Erwartung haben Sie, wenn Sie in einem Hotel mit angegliederter Metzgerei übernachten?

Sie erwarten keine Fünf-Sterne-Unterkunft. Sie gehen aber davon aus, dass ein Fleisch- oder Wurstgericht als Abendmahl überzeugt oder auch begeistert. Wenn das nicht der Fall ist und ebenso der Wurst-Aufschnitt zum Frühstück durchschnittlich ausschaut und schmeckt, dann sind Sie enttäuscht.

In unserem Testfall war der Gesamteindruck noch schlechter, da die Unterkunft gerademal Standart-Niveau hat und wohl deshalb auch vorwiegend von Monteuren genutzt wird. Für den Widerspruch haftet nicht das Personal, denn es war am Testtage sehr freundlich und hilfsbereit. Schuld trifft den Inhaber und Geschäftsführer.

Tipp für Hotel-Besitzer: Kundenvertrauen verspielt und Erwartung nicht erfüllt rächt sich früher oder später; gerade in einer Welt der zunehmenden Transparenz!

So einige Hotels müssten als Handwerker-Unterkunft gekennzeichnet sein. Auch deshalb gibt es Portale, die mit Monteurzimmern werben, siehe handwerkerunterkunft .

Anmerkung zu Hotelbewertungen: seien Sie virtuellen Meinungsäußerungen gegenüber skeptisch, wenn es unter wenigen Bewertungen mehrmals in der Überschrift heißt “Jederzeit wieder!”  und “…die vorhergehende Kritik kann nicht nachvollzogen werden…” .

Ist das der Todesstoß für Handwerksbäcker?

Jeden Tag stirbt eine Handwerks-Bäckerei. Es scheint viele Gründe dafür zu geben.

Immer weniger junge Leute treten in die Fußstapfen der HandwerksmeisterInnen. Kleine Betriebe finden selten gutes Personal. Der Aufwand familiengeführter Backstuben ist groß: früh aufstehen, beschwerlich arbeiten durch großen Körpereinsatz, bei Hitze und unter Zeitdruck, ausliefern, bedienen und vieles mehr. Zu alldem kommt der Kostendruck. Denn Brot und Brötchen werden weiterhin fleißig produziert, jetzt aber bei geringen Produktionskosten vermehrt in großen Fabriken.

Im TV auf hr wurde vorgestern ein kritischer Beitrag gesendet (http://url9.de/oY9): Billige Brötchen –Die Spur der Teiglinge. Der TV-Bericht wird auf anderen Kanälen wiederholt: EinsPlus BR-alpha etc.

Der immer gleiche Tenor ist, dass die Verbraucher hinsichtlich der Brötchen- und Brotqualität getäuscht werden. Die Handwerksverbände (Innungen) und Getreide-Prüfinstitute sind der Industrie leider hilflos ausgeliefert. Denn keiner weiß was in den Backmischungen enthalten ist und keiner kann ausschließen, dass in den Backstuben nicht doch Mischungen und Enzyme aus dem Chemiebaukasten verwendet werden.

Profi-Tester der Innungen (IQBack) bewerten die Brötchen- und Brotqualität demzufolge nur nach Aussehen (Form, Kruste), Beschaffenheit (Elastizität, Poren), als auch Geruch und Geschmack.

Diese Tatsache (siehe TV-Bericht und Beitrag des DIGeFa, http://www.digefa.net) ist Futter für verunsicherte Verbraucher, die ohnehin schon recht wenig Wert auf die Qualität legen, sondern vielmehr auf die subjektive Einschätzung des Preis-/ Leistungsverhältnisses.

Fazit: kleine Backstuben werden nur durch besonders großen persönlichen Einsatz überleben. Vielleicht als Nischenanbieter bzw. Nahversorger in der Stadt.

Bäckerei-Filialisten werden wieder vom Markt verschwinden, wenn sie für den Kunden keine klare (Marketing-)Botschaft haben und Kunden mit ihrer Leistung begeistern.

Zu wenige Bäckerei-Filialisten nutzen Ihre Potentiale voll aus: Sauberkeit auch im Detail, zuvorkommender aber unaufdringlicher Verkauf, Services für Firmenkunden und Privatpersonen (Bestell-Hotline) usw.

ServiceGut Consulting (servicegut.com)  ist Partner für Bäcker und bietet seit Jahren Trainings und Coachings speziell für das Lebensmittelhandwerk/ kleine bis mittelgroße Bäckerei-Filialisten.

Schlechtes Preis-Leistungsverhältnis bei McDonalds bietet große Chancen für…

Wer von Ihnen stand vor kurzem bei McDonalds an der Kasse und war über den Gesamtpreis verwundert.

McDonalds-Filialen bieten Ihre Waren zu unterschiedlichen Preisen an. Da kann es passieren, dass die kleine Tüte Pommes 1,99 Euro kostet, das Ketchup 40 Cent und der Capuccino nicht 1 Euro sondern 1,69!

Der Euro-Gesamt-Betrag fürs Menü oder schon einzelne Positionen verraten, dass die Preisspirale nach oben geht. Oft aber erst, wenn schon bezahlt wurde.

McDonalds war in der Vergangenheit beliebt, da man überall das gleiche Produkt zu gleichen Preisen erwarten durfte. Das ist nicht mehr so. Das ist jetzt die Chance für Bäckerei-Filialisten mit Snack-Angeboten und Systemgastronomiebetrieben mit günstigen Menüs (beispielsweise Vapiano).

Offensichtlich werden bei McDonalds Mitnahme-Produkte wie Pommes, Ketchup und Capuccino bewusst teuer angeboten. Preistafeln verraten, das der Kunde sich mittlerweile bei McDonalds nicht mehr auf konstante und faire Preise verlassen kann.

Unser Tipp: Obacht bei den Preisen. Keiner ist wie gestern. Wir Verbraucher müssen uns vor der Bestellung ganz genau die Preistafel “nicht nur” bei McDonalds anschauen, um nicht eine böse Überraschung zu erleben.

Fehlende Kundenorientierung führt Möbelkunden in die virtuellen Hände der Internetanbieter

Noch marktbeherrschende Möbelhäuser kämpfen mit Flächenverbrauch, Einkauf über Zwischenhändler und hohem Personalbedarf.

Ein zersplitterter interner Konkurrenzkampf macht den Möbelmarkt in Deutschland für Internetanbieter attraktiv.

Für einen Großteil der Verbraucher haben Marken im Möbelgeschäft kaum Bedeutung. Küchenspezialisten konnten sich einen erheblichen Kuchen vom Möbelgeschäft sichern. Händler machen den Vertriebskanal Internet indirekt stark, weil sie Abverkaufs-Plattformen mit ihren Ausstellungsstücken beliefern. Außerdem erkennen die Hersteller, dass ihre Margen größer sind, wenn sie ihre Waren selbst im Internet an die Endkunden verkaufen.

Der Wettbewerb ist voll entbrannt. Und was tun insbesondere die großen Möbelhäuser?

Sie treiben sich von einer hektischen Aktion zur nächsten. Entweder wird ein neues Haus eröffnet oder aber der Kunde mit Werbebotschaften zugeschmissen. Hinzu kommt, dass offensichtlich immer weniger Zeit in die nicht endenden Werbeschlachten investiert wird. Und die Qualität der Ausführung ist logischerweise immer öfter mangelhaft. Die Gefahr dabei, eine über Jahre aufgebaute gute Marke wird beschädigt.

Fakt: namhafte Möbelgiganten gehen zu oft leichtfertig mit Kundenbedürfnissen bzw. den Hygienefaktoren wie “Wohlfühlen” um. Beispielsweise werden dem Kunden bei Abend-Aktionen zu später Stunde Essensreste angeboten, anstatt die Promotionfläche einfach zu räumen.

Fehlende Kundenorientierung auf Seiten der Möbelhäuser verstärkt die Abwanderung der Konsumenten zu Online-Händlern.

Einen ausführlicheren Bericht zu diesem Thema gib´s auf dem Portal firmenpresse:  Fehlende Kundenorientierung bei Möbelhäusern….

Kommentare sind weiterhin willkommen. Danke!

Solarcarports liefern als e-Tankstelle nicht genügend Strom

Es werden von immer mehr Unternehmen Solar-Carports angeboten. Die Produkt-Broschüren versprechen viel. Ansich müssten die Solarmützchen als e-Tankstelle dienen. Das wird auch suggeriert.

Tatsächlich genügen die Flächen nur, um die Selbstentladung der Auto-Batterie zu bremsen.

Fotovoltaik scheidet in unseren Breitengraden als direkte Ladequelle aus. Das ist sehr schade, denn mittlerweile werden nette und nutzbare e-Bikes und e-Cars wie der Twizy von Renault angeboten.

Und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung (15.000 km/anno) zeigt , dass beispielsweise der Besitzer eines Twizy bei Stromkosten von 1,50 Euro für 100km gegenüber einem Benziner nach 3 Jahren auf eine Ersparnis von ca. 6.120 Euro kommt. Unter Annnahme eines Kaufpreises von 8.000 Euro und den Raten von 1.800 Euro für die Batterie ergibt sich ein Restkaufwert von ca. 3.680 Euro. Das ist schon mal nicht schlecht und für Kurzstreckenfahrer interessant.

Ein umwelt- und  energiebewusster Hausbesitzer kann jedoch folglich nur Energiekosten sparen ohne Unsummen für Investitionen auszugeben, wenn er auf Solartherme und Kaminofen setzt. Der Ofen setzt voraus, das einer der Hausbesitzer fit genug ist, Holz auch selbst im Wald zu schlagen. Denn der Kaufpreis für Holz wird auch eher steigen als fallen. (Und auch Erdwärme macht bei starkem Winter schlapp).

Zurück zum Solarcarport als e-Tankstelle: es wäre also fair, wenn die Anbieter von Lösungen rund um Solarpanels damit aufhören, den Verbrauchern eine  Selbstversorgung mithilfe von Sonnenenergie vorzugaukeln. Das wäre serviceehrlich.

Siehe auch Artikel “Solarpläne für Elektroautos sind oft unrealistisch!”

Auch Piraten sollten Service bieten

Ich selbst habe den Vorstand der Piratenpartei NRW per eMail kontaktiert. Selbst nach 3 Werktagen gab´s keine Antwort.

Daraufhin hatte ich eine eMail gesendet mit den Worten “Nichts Ahoi, Schnarchnasen seid Ihr, und das als Mitmach-Partei …”

Daraufhin gab´s dann doch ein Lebenszeichen von einem sogenannten “D”. Der einfach nur drei Worte spendierte.

Die Piratenpartei scheint tatsächlich ein komischer Haufen zu sein: Schüler, Studenten und Freaks aus der IT-Branche mit offensichtlich eher weniger Regeln rund ums Kommunikationsverhalten. Oder es gibt Regeln, aber keiner hält sich so wirklich daran.

Was ist eigentlich ein Serviceberater?

Wenn man den Begriff Serviceberater google´t, dann tauchen nur Einträge aus der Automobil-Branche auf. Wählt man jedoch die Worte Service Consultant so tauchen auch Stellengesuche aus der Branche IT (Informationstechnik) und aus dem Tätigkeitsbereich Personal (HR: Human Resources) auf: Professional Service Consultant für Software Customizing und HR Service Consultant.

Welche Fähigkeiten zeichnen einen Serviceberater aus?

Häufig wird Kundenfreundlichkeit als Merkmal für erfolgreiches Handeln gesehen. Das ist jedoch nur ein kleiner Ausschnitt der Faktoren, die eine gute Kundenkommunikation ausmachen. Der Serviceberater bedient und betreut seinen Kunden dann besonders gut, wenn dieser ihm und dem Unternehmen vertraut. Ein gutes Gefühl hat der Kunde, wenn er selbst die Art der Kommunikation gestalten kann und nicht der Serviceberater. Es geht also vielmehr um die Kommunikationskultur, den Kundendialog und vertrauensbildendes Auftreten.

Melkkuh Autofahrer

Autofahren ist teuer.

Vater Staat verdient nicht nur kräftig am Spritverkauf. Demnächst kommt womöglich noch die Pkw-Maut dazu. Wirklich unverschämt ist aber das Verhalten der Behörden hinsichtlich des Verwarnungsgeldes. Auch die Freie und Hansestadt Hamburg schämt sich nicht Autofahrer abzuzocken. Auf wichtigen Durchgangstrassen von Ost nach West müsste sie an sich so wie im Rheinland häufiger anzutreffen 70 km/h erlauben. Auf der Osdorfer Landstrasse sind jedoch nur 50 km/h erlaubt. Starrenkasten blitzen munter und die Behörde für Inneres und Sport verschickt Zahlungsaufforderungen über 15 Euro. Die sind fällig bei angeblicher Geschwindigkeitsübertretung von 8 km/h bei vorgeschriebenen 50 km/h. Der Behörde geht es aber nicht um die 15 Euro. Sie will mehr einnehmen. Das droht, wenn man nicht innerhalb von einer Woche nach Erhalt bezahlt.

Dann sind nämlich mehr als 200% Aufschlag fällig.

Sind Sie also mal auf Geschäftsreise oder im Kurzurlaub, so sind Sie in die Falle gegangen. Das zum Thema Bürgernähe der Behörden und unserer Politiker. Die Triebmittel heißen Steuern, Bescheide…