Man bekommt 1-3 % Rabatt vom Gesamteinkaufspreis als Punkte auf die Rabatt-Karte gut geschrieben: 1.000 Punkte = 10 Euro. Wenn man von 1% ausgeht, dann muss man also für 1.000 Euro einkaufen um 1.000 Punkte zu bekommen.
Aber, die Punkte verfallen auch wieder. Und das ist eine Frechheit bei einem so niedrigen Rabattniveau und der geringen Auswahl an kleinen Prämien in der Kategorie unter 500 Punkte. Auch weil die Prämien überteuert angeboten werden.
Hinzu kommt, dass beim Versuch, die Punkte einzulösen, unendlich viele Fallstricke auf den Konsumenten und Kartennutzer warten. Beispielsweise erhält man scheinbar für nur 200 Punkte einen Kaffeautomaten. Bei näherer Betrachtung des vermeintlichen Angebotes ist plötzlich die Rede von nur 5 Personen, die per Losverfahren den Kaffeeautomaten zu diesen Konditionen erhalten.
Rubriken wie Deals, Joker oder eCoupons zeigen schließlich, dass diese Art einen Rabatt zu bekommen, viel zu aufwendig ist. Es wird ein riesen Alarm um Nichts gemacht. Verbraucher sollten deshalb einfach vor Ort im Geschäft nach Produkten und Dienstleistungen mit einem gutem Preis-/Leistungsverhältniss Ausschau halten.
Offensichtlich geht es bei dem Gesamtkonzept der Rabatt-Kartenanbieter um eine Art Verwirrung des Konsumenten: er soll ja nicht mitkriegen, dass sich der ganze Aufwand für ihn nicht wirklich lohnt, sondern ihm nur Zeit nimmt und ausschließlich den Daten-Haien und Marketing-Maschinerien nutzt. Google/Facebook & Co´s lassen grüßen. Das i-Tüpfelchen bei Payback ist die Integration der Post mit Zeitungsabo-Angeboten, um zusätzlich Adressmaterial zu sammeln.
Service nicht gut!
