Hoteltest -Mosel: “Es gibt welche, die das Zimmer lieben!”

Hoteltest an der Mosel, Ort Löf

Copyright Mosel Hotel Traube

Bild: Copyright Mosel Hotel Traube.

Viele Hotels haben weniger gute oder auch schlechte Zimmer. Oft ist es dem Bau geschuldet, denn ein rechteckiges Gebäude kann nicht alle Zimmer zu einer Seite ausrichten. Aber eins nach dem anderen erzählt.

In unserem Test wurden wir mit den Worten begrüßt “Ahh, Sie haben heute erst gebucht.”

Wir entgegneten, “Nein, gebucht hatten wir vor einer Woche, aber heute noch einmal vorsichtshalber angerufen!”

Daraufhin nuschelte die Dame des Hauses beim vorschreiten: “Es ist so, dass Sie das letzte Zimmer haben und das ist jetzt nicht zum Wasser gelegen.” Sie begleitet uns kurz an die Schwelle zum Nebenbau. Wir treten in das Zimmer und sind enttäuscht. Denn es ist finster dunkel. Wir öffnen das Fenster zum Hinterhof und Lärm aus einer angrenzenden Wäscherei schallt rüber. Das Fenster bleibt also erst einmal geschlossen. :(

Wir gehen zur Dame des Hauses zurück und stellen unmissverständlich klar. “Sollte der Wäschereilärm heute Abend nicht aufhören, dann…” Die Frau des Hauses sagt daraufhin kurz: “Die Waschmaschienen werden am späten Nachmittag automatisch ausgeschaltet. Alles andere wäre gesetzlich verboten.”

Wir denken nur “Na dann ist ja alles super, oder auch nicht. Gästeorientierung hört sich jedenfalls anders an”.

Das beste kommt aber gewöhnlich zum Schluß und so auch in diesem Hoteltest an der Mosel:

Beim Auschecken sagen wir dem Herrn des Hotels Traube , dass das Zimmer wirklich schlecht ist, denn sehr dunkel und tagsüber sehr laut. Er sagt daraufhin “Es gibt einige, die das Zimmer lieben, da es nicht zur Strasse hin gelegen ist.”

Abschlusskommentar des Autors: “Na dann.”

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Hotline -Behörde: Vater Staat ist kein Vorbild, auch nicht NRW.

copyright LBV

Sind sie Landesbediensteter, ob Polizist, Lehrer oder ähnlich, so müssen Sie mit dem LBV kommunizieren. Stimmt beispielsweise etwas nicht mit der Bezügemitteilung oder sogar der Gehaltsüberweisung, so wählen sie die Rufnummer 0211/6023-01 oder schicken eine eMail an poststelle@lbv.nrw.de .

Der Megahammer ist die Ansage auf der zentralen Rufnummer, auf die alle Apparate geschaltet sind: “Im Interesse der zügigen Bearbeitung sind wir derzeit leider telefonisch nicht erreichbar. In dringenden Fällen senden Sie eine email an… Wir danken für ihr Verständnis.”

Ist das nicht unbeschreiblich: eine zentrale Einrichtung verweigert über Wochen die Annahme von Telefonaten und bedankt sich bei denen im voraus, die anrufen und keinen erreichen. Wohl bemerkt, auf die eMails wird auch nicht reagiert.

Das ist ein absoluter Hammer, oder staatlich initiierter Megascherz.

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Cafe: Bedienung guckt ratlos und das Lebensmittelhandwerk stirbt aus.

Stellen sie sich vor, sie machen an einem Sonnentag eine Fahrradtour zu ihrem Lieblings-Café. Sie finden einen tollen Sitzplatz, der Kuchen ist lecker und sie fühlen sich pudelwohl. Daraufhin bestellen sie nach, und zwar einen Zwiebelkuchen mit Federweißer. Die Kellnerin bringt ihnen also ein zweites Stück Kuchen, diesmal nicht mit Kaffee sondern mit einem Glas Wein. Doch huch, was ist passiert. Das Glas ist deutlich unter dem 0,2 Strich gefüllt. Sie monieren. Die Bedienung guckt ratlos, will dann aber nachschenken, tut das jedoch nicht. Was ist mit ihrer Stimmung und ihrem Eindruck von Cafe und Personal?

Solche Geschichten bestätigen, das Beratungsunternehmen weiterhin Unterstützungsleistungen auch hinsichtlich Serviceorientierung anbieten müssen. Denn das Lebensmittelhandwerk schimpft über Discounter, die das Aussterben der Metzgereien und Bäckereien zu verschulden haben, kümmern sich aber selbst nicht genug um Hausaufgaben wie Serviceorientierung, Einstellung und Ausbildung von qualifiziertem Personal etc.

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Notarkammer: Verband tut sich schwer mit Kunden

Es scheint immer noch so zu sein, das sich Interessensvertretungen (Verbände, Kammern etc.) nicht am Kunden bzw. Bürger orientieren. Machen Sie mal den Test und schreiben beispielsweise der Bundesnotarkammer ( http://www.bnotk.de) eine eMail an bnotk@bnotk.de  . Ich bin mir sicher, Sie werden noch nicht einmal nach einer Woche eine Eingangsbestätigung geschweigedenn eine Antwort erhalten. Sollten Sie dort anrufen wollen, dann seien Sie nicht traurig über…

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“Dieses Stück lacht mich an!”

Heute beim Bäcker: Ein Kunde tritt ins Geschäft, steht neben mir an der Theke und sagt zur Verkäuferin, nachdem ich fertig bin, “Bitte das Angebotsbrot geschnitten!” und ein paar Minuten später… “Dieses Stück Kuchen lacht mich an!” Die Verkäuferin nimmt jedoch nicht das Stück Kuchen auf das der Kunde gezeigt hat, sondern ein anderes. Ich beobachte dies und muss schmunzeln. Unprofessionell auch, dass sie nicht auf die Emotionen des Kunden reagiert. Sie hätte ja etwas emotionales erwidern können wie beispielsweise “Na dann will ich mal genau Ihren Favoriten… Das es auch den Bäckereien nicht gut geht, ist irgendwie kein Wunder, oder?

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Rabatt-Karten-Systeme sind out -lieber vor Ort im Geschäft…

Man bekommt 1-3 % Rabatt vom Gesamteinkaufspreis als Punkte auf die Rabatt-Karte gut geschrieben: 1.000 Punkte = 10 Euro. Wenn man von 1% ausgeht, dann muss man also für 1.000 Euro einkaufen um 1.000 Punkte zu bekommen.

Aber, die Punkte verfallen auch wieder. Und das ist eine Frechheit bei einem so niedrigen Rabattniveau und der geringen Auswahl an kleinen Prämien in der Kategorie unter 500 Punkte. Auch weil die Prämien überteuert angeboten werden.

Hinzu kommt, dass beim Versuch, die Punkte einzulösen, unendlich viele Fallstricke auf den Konsumenten und Kartennutzer warten. Beispielsweise erhält man scheinbar für nur 200 Punkte einen Kaffeautomaten. Bei näherer Betrachtung des vermeintlichen Angebotes ist plötzlich die Rede von nur 5 Personen, die per Losverfahren den Kaffeeautomaten zu diesen Konditionen erhalten.

Rubriken wie Deals, Joker oder eCoupons zeigen schließlich, dass diese Art einen Rabatt zu bekommen, viel zu aufwendig ist. Es wird ein riesen Alarm um Nichts gemacht. Verbraucher sollten deshalb einfach vor Ort im Geschäft nach Produkten und Dienstleistungen mit einem gutem Preis-/Leistungsverhältniss Ausschau halten.

Offensichtlich geht es bei dem Gesamtkonzept der Rabatt-Kartenanbieter um eine Art Verwirrung des Konsumenten: er soll ja nicht mitkriegen, dass sich der ganze Aufwand für ihn nicht wirklich lohnt und ihm nur Zeit nimmt und ausschließlich den Daten-Haien und Marketing-Maschinerien nutzt. Google/Facebook & Co´s lassen grüßen. Das i-Tüpfelchen bei Payback ist die Integration der Post mit Zeitungsabo-Angeboten, um zusätzlich Adressmaterial zu sammeln.

Service nicht gut!

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Business Netzwerk Treffen

Wir waren heute Morgen auf einem Unternehmertreffen. Um 8:00 Uhr hatten wir uns alle eingefunden zum Motto „Der Kaffe ist fertig“. Beworben wurde das Treffen mit „Anders sein“ und „Emotionales Verkaufen“.

Die Unternehmer waren alle pünktlich und warteten auf den Kaffee, denn der war nicht fertig. Jeder musste einzeln um einen Kaffee bitten. Viele blieben ohne Kaffee. Die Teilnehmer waren emotional am Boden.

MERKE: Erwartungen der Kunden müssen erfüllt werden. Die Enttäuschung ist umso größer, je banaler der Kundenwunsch war. Kunden wollen nicht immer begeistert werden, erwarten aber ganz natürlich, dass das Versprechen beispielsweise in einer Einladung  erfüllt wird.

Vielleicht war aber ja die Einladung anders gemeint, denn „Anders sein“ kann ja bedeutend, das das Motto „Der Kaffee ist fertig“ nicht heißt, dass der Kaffee fertig ist, sondern anders…

Autor: Trainer für “Das Normale, das den Kunden zufriedenstellt und nicht enttäuscht!”

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Hotel oder Handwerker-Unterkunft

Welche Erwartung haben Sie, wenn Sie in einem Hotel mit angegliederter Metzgerei übernachten?

Sie erwarten keine Fünf-Sterne-Unterkunft. Sie gehen aber davon aus, dass ein Fleisch- oder Wurstgericht als Abendmahl überzeugt oder auch begeistert. Wenn das nicht der Fall ist und ebenso der Wurst-Aufschnitt zum Frühstück durchschnittlich ausschaut und schmeckt, dann sind Sie enttäuscht.

In unserem Testfall war der Gesamteindruck noch schlechter, da die Unterkunft gerademal Standart-Niveau hat und wohl deshalb auch vorwiegend von Monteuren genutzt wird. Für den Widerspruch haftet nicht das Personal, denn es war am Testtage sehr freundlich und hilfsbereit. Schuld trifft den Inhaber und Geschäftsführer.

Tipp für Hotel-Besitzer: Kundenvertrauen verspielt und Erwartung nicht erfüllt rächt sich früher oder später; gerade in einer Welt der zunehmenden Transparenz!

So einige Hotels müssten als Handwerker-Unterkunft gekennzeichnet sein. Auch deshalb gibt es Portale, die mit Monteurzimmern werben, siehe handwerkerunterkunft .

Anmerkung zu Hotelbewertungen: seien Sie virtuellen Meinungsäußerungen gegenüber skeptisch, wenn es unter wenigen Bewertungen mehrmals in der Überschrift heißt “Jederzeit wieder!”  und “…die vorhergehende Kritik kann nicht nachvollzogen werden…” .

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Ist das der Todesstoß für Handwerksbäcker?

Jeden Tag stirbt eine Handwerks-Bäckerei. Es scheint viele Gründe dafür zu geben.

Immer weniger junge Leute treten in die Fußstapfen der HandwerksmeisterInnen. Kleine Betriebe finden selten gutes Personal. Der Aufwand familiengeführter Backstuben ist groß: früh aufstehen, beschwerlich arbeiten durch großen Körpereinsatz, bei Hitze und unter Zeitdruck, ausliefern, bedienen und vieles mehr. Zu alldem kommt der Kostendruck. Denn Brot und Brötchen werden weiterhin fleißig produziert, jetzt aber bei geringen Produktionskosten vermehrt in großen Fabriken.

Im TV auf hr wurde vorgestern ein kritischer Beitrag gesendet (http://url9.de/oY9): Billige Brötchen –Die Spur der Teiglinge. Der TV-Bericht wird auf anderen Kanälen wiederholt: EinsPlus BR-alpha etc.

Der immer gleiche Tenor ist, dass die Verbraucher hinsichtlich der Brötchen- und Brotqualität getäuscht werden. Die Handwerksverbände (Innungen) und Getreide-Prüfinstitute sind der Industrie leider hilflos ausgeliefert. Denn keiner weiß was in den Backmischungen enthalten ist und keiner kann ausschließen, dass in den Backstuben nicht doch Mischungen und Enzyme aus dem Chemiebaukasten verwendet werden.

Profi-Tester der Innungen (IQBack) bewerten die Brötchen- und Brotqualität demzufolge nur nach Aussehen (Form, Kruste), Beschaffenheit (Elastizität, Poren), als auch Geruch und Geschmack.

Diese Tatsache (siehe TV-Bericht und Beitrag des DIGeFa, http://www.digefa.net) ist Futter für verunsicherte Verbraucher, die ohnehin schon recht wenig Wert auf die Qualität legen, sondern vielmehr auf die subjektive Einschätzung des Preis-/ Leistungsverhältnisses.

Fazit: kleine Backstuben werden nur durch besonders großen persönlichen Einsatz überleben. Vielleicht als Nischenanbieter bzw. Nahversorger in der Stadt.

Bäckerei-Filialisten werden wieder vom Markt verschwinden, wenn sie für den Kunden keine klare (Marketing-)Botschaft haben und Kunden mit ihrer Leistung begeistern.

Zu wenige Bäckerei-Filialisten nutzen Ihre Potentiale voll aus: Sauberkeit auch im Detail, zuvorkommender aber unaufdringlicher Verkauf, Services für Firmenkunden und Privatpersonen (Bestell-Hotline) usw.

ServiceGut Consulting (servicegut.com)  ist Partner für Bäcker und bietet seit Jahren Trainings und Coachings speziell für das Lebensmittelhandwerk/ kleine bis mittelgroße Bäckerei-Filialisten.

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Schlechtes Preis-Leistungsverhältnis bei McDonalds bietet große Chancen für…

Wer von Ihnen stand vor kurzem bei McDonalds an der Kasse und war über den Gesamtpreis verwundert.

McDonalds-Filialen bieten Ihre Waren zu unterschiedlichen Preisen an. Da kann es passieren, dass die kleine Tüte Pommes 1,99 Euro kostet, das Ketchup 40 Cent und der Capuccino nicht 1 Euro sondern 1,69!

Der Euro-Gesamt-Betrag fürs Menü oder schon einzelne Positionen verraten, dass die Preisspirale nach oben geht. Oft aber erst, wenn schon bezahlt wurde.

McDonalds war in der Vergangenheit beliebt, da man überall das gleiche Produkt zu gleichen Preisen erwarten durfte. Das ist nicht mehr so. Das ist jetzt die Chance für Bäckerei-Filialisten mit Snack-Angeboten und Systemgastronomiebetrieben mit günstigen Menüs (beispielsweise Vapiano).

Offensichtlich werden bei McDonalds Mitnahme-Produkte wie Pommes, Ketchup und Capuccino bewusst teuer angeboten. Preistafeln verraten, das der Kunde sich mittlerweile bei McDonalds nicht mehr auf konstante und faire Preise verlassen kann.

Unser Tipp: Obacht bei den Preisen. Keiner ist wie gestern. Wir Verbraucher müssen uns vor der Bestellung ganz genau die Preistafel “nicht nur” bei McDonalds anschauen, um nicht eine böse Überraschung zu erleben.

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